AK Palästina

Der Arbeitskreis Palästina beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Konflikt im sogenannten Heiligen Land. Wir laden FriedensarbeiterInnen, Ehren- und Hauptamtliche ein, die authentisch aus der Westbank berichten. Wir informieren uns und andere über die aktuelle Situation. Wir arbeiten ehrenamtlich und treffen uns unregelmäßig tagsüber im eckstein.

Aus der Erklärung des AK Palästina vom 10. Dezember 2014 (Internationaler Tag der Menschenrechte)

Das Nürnberger Evangelische Forum für den Frieden (NEFF) setzt sich seit über 30 Jahren für Frieden und Gerechtigkeit ein. Hierzu gehört, dass wir Konflikte gewaltfrei bearbeiten und zu deren Lösung beitragen wollen. Hierzu gehört aber auch, dass die Gerechtigkeit Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben ist. Das gilt im Nahen Osten, wie überall in dieser Einen Welt.

Der AK setzt sich .....für die Einhaltung des Völkerrechts und der Menschenrechte der palästinensischen Bevölkerung ein, die in Palästina nach Auffassung der Vereinten Nationen und zahlreicher israelischer und internationaler Organisationen verletzt werden.

Der AK entstand deshalb vor einigen Jahren, weil seine Mitglieder der Meinung waren, dass in Medien und der kirchlichen Öffentlichkeit wohl die israelische Sichtweise, nicht aber die der Palästinenser zum Ausdruck kam.

Unsere Solidarität gilt den Menschen in Palästina und Israel, die unter der allgemeinen Situation, Bedrohung, dem Unfrieden, Gewalt und Rechtlosigkeit und alltäglichen Schikanen leiden. Unsere Solidarität gilt den Menschen, aber nicht Herrschern oder Regierungen oder militärischen Organisationen.

Wir wünschen uns ein Leben in Sicherheit und Freiheit für alle Menschen in Israel, in der Westbank und in Gaza, gleich welchen Glauben sie haben, welche Muttersprache sie sprechen oder welcher Ethnie sie angehören. So wird es uns im Artikel 3 der Menschenrechte zugesagt. Das beinhaltet das Existenzrecht des Staates Israel. Es geht aber weit darüber hinaus.

Für die Mitglieder des AK steht das Existenzrecht Israels außer Frage. Fast alle sind in dem Bewusstsein des unendlichen Leids, das den Juden in Deutschland angetan wurde, und der wesentlich dadurch bestimmten Entstehung und Geschichte des Staates Israel aufgewachsen.

Wir wünschen auch dem palästinensischen Volk einen eigenen Staat, wie es auch die Teilungserklärung 181 der UNO vom 29.11.1947 bereits vorgesehen hatte.

Nur eine gewaltfreie Lösung kann zu einem dauerhaften gerechten Frieden führen.

Hierzu ist die Bereitschaft zu Gesprächen mit dem politischen Gegner unabdingbare Grundvoraussetzung.

 

 

 

Arbeitskreis Palästina im

Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden (NEFF) e.V.

eckstein Burgstr. 1-3

90403 Nürnberg

0911 2142152

www.neff-netzwerk.de

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